Aktuelle Veranstaltungen

Außerhalb der regulären Gottesdienste finden folgende Veranstaltungen statt:

 

Hinweis:

Sollten bei Gottesdiensten oder anderen Gemeindeveranstaltungen Fotos erstellt werden, können Sie sich bei der Gemeindeleitung melden, wenn Sie Ihr Foto nicht veröffentlicht sehen wollen.

 

 

Steh auf und geh!

ist das Thema des diesjährigen Weltgebetstages der Frauen und entstammt dem Johannes-Evangelium, Kapitel 5, Verse 2 bis 9.


Aufgrund der vakanten Pfarrstelle bei uns in Bludenz können wir anlässlich des Ökumenischen Weltgebetstages leider keine eigene Veranstaltung anbieten.

 

 

 

In Feldkirch wird der ökumenische Weltgebetstags-Gottesdienst am 6. März 2020 um 19 Uhr in der Pfarrkirche Tisis gefeiert werden.

 


 




 

Die Gemeinde hat zum Familiengottesdienst eingeladen. Nach über 20 Jahren als evangelische Pfarrerin von Bludenz wurde Eva-Maria Franke, die es wieder zurück in ihre alte Heimat zieht, verabschiedet. Gekommen sind Bekannte, Freundinnen und Freunde, Ehren- und Hauptamtliche, sowie allerlei Gemeindevolk. Aber aus dem Gottesdienst wurde keine Veranstaltung mit Rückblick auf ihre Jahre im Pfarramt, keine Bewertungen und Analysen, keine theologisch schwere Kost, sondern ein fröhliches Feiern, ein Gotteslob der Schöpfung, eine Gedankenreise durch Gottes Garten. Die Predigt kreiste um das Sommerlied von Paul Gerhardt "Geh aus mein Herz und suche Freud". Ein Lied, mit dem nicht nur die Schönheit der Natur gepriesen wird, sondern der Dichter sein Herz auf Reisen schickt mit dem klaren Auftrag, die Freude zu suchen. In den letzten Strophen bittet er darum, dass er - Paul Gerhardt - für Gott stetig blühen möge, und er ihm ein guter Baum werde und Wurzeln treibe.

 

 

 

Eva-Maria hat zur Veranschaulichung einen gedanklichen Spaziergang angeregt. Auf einer großen Tafel war eine Wiese gemalt. Jeder Gottesdienstbesucher bekam ein ausgeschnittenes Blatt Papier in Blumenform. Darauf durfte man schreiben oder malen, wofür man Gott dankbar ist und worum man ihn bittet. Die Blumen wurden anschließend auf die Wand geheftet, also in den Garten Gottes gepflanzt. Verständlich, dass darunter auch Grüße und Wünsche für Eva-Maria standen, für ihren weiteren Lebensweg, der sie zurück führt nach Nordwestdeutschland, in die Nähe ihrer alten Mutter, die nun ihre Hilfe nötig hat. Sie hat dort eine neue Aufgabe als Pfarrerin übernommen, genauer gesagt als Pastorin, in einer Gemeinde mit zwei verschiedenen Bekenntnissen, wie sie es auch schon in Vorarlberg kennengelernt hat.

 

 

 

Ich selbst habe bei dieser Aktion nicht mitmachen können. Mir fiel in der Kürze nichts Passendes ein, billige Worte sind mir ein Gräuel. Und auf Kommando Gescheites sagen oder schreiben, das kann ich nicht. Am Ende aber hing dann doch noch eine Blume von mir im "Garten Gottes", darauf etwa die Worte:  "Geh … mit Gottes Segen auf den Wegen aus der Enge (der Berge) in die Weite (des Nordens)."

 

 

 

Beim anschließenden Grillfest im Pfarrgarten gab es hervorragenden Kartoffelsalat, ziemlich gegrillte Würstchen und selbstgemachte Kuchen aller Art. Und eine Schar von dienstbaren Geistern, die das alles vorbereitet hat. Dazu gute Gespräche mit denen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat und solchen, denen man noch nie begegnet ist. Die Ökumene war vertreten durch einen eloquenten, humorvollen und erzählfreudigen Franziskanerpater aus dem nahen Kloster.

 

 

 

Was in Erinnerung bleibt? Dass aus einer Abschiedsfeier noch ein buntes Dankes-, Sommer- und Gemeindefest werden kann!

 

 

 

Pfr. i. R. Wolfgang Olschbaur

 

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Am 1.11.1991 habe ich meinen Dienst als Pfarrerin der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Bludenz angetreten. Nun ist es an der Zeit, dass mich mein Lebensweg wieder zurück nach Nordwestdeutschland führt. Am 19.5. haben mich die Evangelisch-altreformierte und die Evangelisch-reformierte Gemeinden in Laar in der Grafschaft Bentheim an der niederländischen Grenze zu ihrer Pastorin gewählt. Dazu, mit 60 Jahren noch einmal eine neue Pastorenstelle zu übernehmen, hat mich unter anderem bewogen, dass die Pastorenstelle in Laar ein interessantes Projekt ist, da es wiederum gilt, zwei verschiedene Bekenntnisse zu betreuen. Auch wohne ich in Laar nicht mehr 850 km, sondern nur noch 50 km von meiner 85jährigen Mutter entfernt, die ich etwas mehr unterstützen möchte. Und mein immer heftiger werdendes Heimweh nach der Weite des Nordens hat mich bewogen, Bludenz zu verlassen.

 

Ich werde viele gute Erinnerungen an die Menschen, denen ich während meiner Tätigkeit hier begegnet bin, mit in die Heimat nehmen. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Personen, die mich in meiner Zeit in der Gemeinde Bludenz in meiner Tätigkeit unterstützt haben. Allen recht machen konnte ich es sicher nicht, denn das kann niemand. Ist doch die Gemeinde Bludenz ein recht bunt zusammengewürfeltes Gebilde von Menschen mit unterschiedlicher christlicher Sozialisation. Sollte ich jemanden mit Worten oder Taten verletzt haben, bitte ich herzlichst um Verzeihung.

 

Über die weitere Entwicklung bezüglich die Neubesetzung der Pfarrstelle werden Sie in den Gottesdiensten und im Gemeindebrief auf dem Laufenden gehalten. Ich bitte alle Gemeindeglieder und Freunde der Evangelischen Gemeinde Bludenz, die Administratorin der Gemeinde, Frau Pfarrerin Barbara Wedam, und die Gemeindeleitung während der Zeit, in der die Pfarrstelle nicht besetzt ist, besonders aktiv zu unterstützen. Vielleicht ist ja auch eine Chance für die Gemeinde, bisher schlummernde Kräfte und Fähigkeiten zu entdecken.

 

Mit den besten Wünschen für Sie alle und der Bitte um Gottes Segen für die Gemeinde verbleibe ich

 

mit herzlichen Grüßen

 

Ihre Pfarrerin Eva-Maria Franke,

 

ab dem 1.9.:

 

Pastorin Eva-Maria Franke,

 

Hauptstraße 33,

 

Altreformiertes Pastorat,

 

D 49824 Laar

 


Liebe Leserinnen und Leser!

 

Am 1.11.1991 habe ich meinen Dienst als Pfarrerin der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Bludenz angetreten. Nun ist es an der Zeit, dass mich mein Lebensweg wieder zurück nach Nordwestdeutschland führt. Am 19.5. haben mich die Evangelisch-altreformierte und die Evangelisch-reformierte Gemeinden in Laar in der Grafschaft Bentheim an der niederländischen Grenze zu ihrer Pastorin gewählt. Dazu, mit 60 Jahren noch einmal eine neue Pastorenstelle zu übernehmen, hat mich unter anderem bewogen, dass die Pastorenstelle in Laar ein interessantes Projekt ist, da es wiederum gilt, zwei verschiedene Bekenntnisse zu betreuen. Auch wohne ich in Laar nicht mehr 850 km, sondern nur noch 50 km von meiner 85jährigen Mutter entfernt, die ich etwas mehr unterstützen möchte. Und mein immer heftiger werdendes Heimweh nach der Weite des Nordens hat mich bewogen, Bludenz zu verlassen.

 

Ich werde viele gute Erinnerungen an die Menschen, denen ich während meiner Tätigkeit hier begegnet bin, mit in die Heimat nehmen. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Personen, die mich in meiner Zeit in der Gemeinde Bludenz in meiner Tätigkeit unterstützt haben. Allen recht machen konnte ich es sicher nicht, denn das kann niemand. Ist doch die Gemeinde Bludenz ein recht bunt zusammengewürfeltes Gebilde von Menschen mit unterschiedlicher christlicher Sozialisation. Sollte ich jemanden mit Worten oder Taten verletzt haben, bitte ich herzlichst um Verzeihung.

 

Über die weitere Entwicklung bezüglich die Neubesetzung der Pfarrstelle werden Sie in den Gottesdiensten und im Gemeindebrief auf dem Laufenden gehalten. Ich bitte alle Gemeindeglieder und Freunde der Evangelischen Gemeinde Bludenz, die Administratorin der Gemeinde, Frau Pfarrerin Barbara Wedam, und die Gemeindeleitung während der Zeit, in der die Pfarrstelle nicht besetzt ist, besonders aktiv zu unterstützen. Vielleicht ist ja auch eine Chance für die Gemeinde, bisher schlummernde Kräfte und Fähigkeiten zu entdecken.

 

Mit den besten Wünschen für Sie alle und der Bitte um Gottes Segen für die Gemeinde verbleibe ich

 

mit herzlichen Grüßen

 

Ihre Pfarrerin Eva-Maria Franke,

 

ab dem 1.9.:

 

Pastorin Eva-Maria Franke,

Hauptstraße 33,

Altreformiertes Pastorat,

D 49824 Laar


Die Konfirmandinnen und Konfirmanden Laura Al Jorani, Martina Al Jorani,  Benjamin Hussaini, André Loibl, Eric Moosbrugger, Luisa Maria Reiss-Bernhard und Judith Salomon wurden im Rahmen des Konfirmationsgottesdienstes als erwachsene Mitglieder in die Gemeinde aufgenommen. Der Leitspruch des Gottesdienstes lautete "Begegnung mit Gott" und das Thema der Predigt war zu Johannes 6, 67-69

 

Da fragte Jesus die Zwölf: "Und ihr, was habt ihr vor? Wollt ihr mich auch verlassen?" Simon Petrus antwortete ihm: "Herr, zu wem sonst sollen wir gehen? Deine Worte bringen das ewige Leben. Wir glauben und wissen, dass du der bist, in dem Gott uns begegnet."

 

Die gesamte Konfirmationspredigt können Sie hier herunterladen.

Jede Konfirmandin und jeder Konfirmand erhielt von Pfarrerin Eva-Maria Franke die Konfirmationsurkunde mit dem gewählten Konfirmationsspruch. Die Kuratorin Gabriela Glantschnig entrichtete Grußworte des Presbyteriums und überreichte allen ein Evangelisches Gesangsbuch.

Download
Konfirmationspredigt 2019
Begegnung mit Gott.pdf
Adobe Acrobat Dokument 161.6 KB


Auch unsere Gemeinde beteiligte sich in diesem Jahr wieder an der langen Nacht der Kirchen.

 

Kinder konnten Ulrich Zwingli kennenlernen durch das Video "Die frechen Kinder Zwinglis".

 

Pfarrerin Eva-Maria Franke hat einen Vortrag über Zwingli und die Reformation in Zürich vorbereitet mit anschließender Diskussion.

 

In Gedenken an den Reformator Zwingli, der mit einem Wurstessen in der Fastenzeit die Reformation in Zürich vorantrieb, wurde zu Wurst und Beilagen eingeladen.

 

"Ein Christ sein heißt, nicht von Christus zu schwätzen, sondern wandeln wie Christus gewandelt ist." (Ulrich Zwingli)

 

 


Aktuelles aus den Evangelischen Kirchen A. und H.B.


Karfreitag ist für die Evangelischen Kirchen der wichtigste und identitätsstiftende Feiertag.  Der Karfreitag ist aber nicht nur für die Evangelischen, sondern für alle Christinnen und Christen von zentraler Bedeutung. Die Synode H.B. hat zu diesem Thema eine Resolution verfasst.


In der evangelisch-reformierten Kirche (Evangelische Kirche H.B.) wird künftig auch homosexuellen Paaren die Trauung offen stehen. Darauf hat sich die Synode H.B., das reformierte Kirchenparlament, am Samstag, 16. März, in Linz einstimmig geeinigt. Damit ist eine völlige Gleichstellung verheirateter homo- und heterosexueller Paare erreicht, heißt es von der Kirchenleitung.